KENO geht auf Ursprünge im chinesischen Kaiserreich zurück und soll dort bereits vor mehr als 2000 Jahren gespielt worden sein. Überliefert wird, dass die Einnahmen aus dem Spiel zur Finanzierung des Baus der Chinesischen Mauer beigetragen haben sollen.
Ursprünglich setzten die Spieler auf Schriftzeichen eines alten chinesischen Gedichts mit 120 Zeichen. Weiße Tauben zogen damals Briefchen mit diesen Zeichen aus einem Stapel und bestimmten so die Glückszeichen – daher rührte später auch die Bezeichnung „Spiel der Weißen Tauben“.
Anfang des 20. Jahrhunderts brachten chinesische Arbeiter dieses Spiel in die Vereinigten Staaten von Amerika. Dort wurden die Schriftzeichen durch Zahlen ersetzt und auf 80 reduziert, wodurch sich die heutige Spielidee von KENO weiterentwickelte.
Dank der vergleichsweise guten Gewinnchancen und der täglichen Ziehungen erfreut sich KENO auch in Deutschland immer größerer Beliebtheit.